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Für die folgenden Informationen zum Thema Krankheiten!!

Alle Infos durften wir übernehmen!!

Einleitung

Hunde, die "besten Freunde des Menschen" sind schon seit Jahrtausenden die beliebteste Art der Haustiere. Für den Hundefreund - und Besitzer ist der Hund ein richtiges Familienmitglied, ein Kind, ein Partner, einfach ein Freund. Doch wie auch in der Familie hat der Hundebesitzer eine große Verantwortung und einige Pflichten seinem Hund gegenüber, zum Beispiel was Gesundheit und Ernährung betrifft. Wir wollen hier ein Wenig Grundwissen über die Gesundheit, die Vorbeugung von Krankheiten und einige Infektionskrankheiten vermitteln. Damit können und wollen wir aber keinesfalls den fachkundigen Beistand des Tierarztes ersetzen. Wir fangen jetzt mit den Links zu den einzelnen Infektionskrankheiten an und gehen dann durch die Impfungen zur Wurmkur über.

      Impfungen     

Die Schutzimpfung ist die sicherste Möglichkeit Krankheiten zu verhindern. Impfstoffe gelten zurecht als die wirksamstem Medikamente überhaupt. Damit der Hund nicht gegen jede Krankheit einzeln geimpft werden muss, hat man sogenannte " Kombinationsimpfstoffe " entwickelt, welche folgende Vorteile bringen:

 Sie sind genauso sicher, wirksam und verträglich wie Einzelimpfstoffe

 Sie sind kostengünstiger und reduzieren die Zahl der notwendigen Injektionen.

 Sie vereinfachen die Impfungen und helfen Impflücken zu vermeiden, was Tier und Mensch zugute kommt.

Welche Impfungen sind notwendig für Ihren Hund?

Staupe Parvovirose Hepatitis Virushusten Leptospirose Tollwut Welpen sind, mit Ausnahme von Staupe und Parvovirose, bis zur 10. Lebenswoche durch mütterliche Schutzstoffe geschützt. Den besten Schutz vor Staupe und Parvovirose erzielt man wenn die Welpen ab der 6. Lebenswoche geimpft werden und diese Grundimmunisierung zusammen mit den anderen Impfungen abgeschlossen wird. Da bei der Impfung von Welpen gewisse Gegebenheiten beachtet werden müssen, sollten Sie sich nach dem Kauf eines Hundes an Ihren Tierarzt wenden. Die jährliche Wiederholungsimpfung besteht aus einer 8- fachimpfung die mit nur einer Injektion gegen alle gefährlichen Infektionskrankheiten schützt.


Empfohlenes Impfschema für Hunde:

   Ab der 6. Lebenswoche:          Parvoviroseimpfung mit speziellem Welpenimpfstoff.

  Ab der 9. Lebenswoche:           7- fachimpfung gegen Staupe, Parvovirose, Hepatitis, Virushusten und Leptospirose.
  Ab der 12. Lebenswoche:         Tollwutimpfung und Wiederholung der 7- fachimpfung.

Wiederholungsimpfungen:


Jährlich:                                                8- fachimpfung gegen alle wichtigen Infektionskrankheiten
 
Kommen wir jetzt zu den Wurmkuren:                        
                                                                                                   
Fast alle Welpen werden im Mutterleib mit Spulwürmern infiziert, daher sollte schon der Züchter die ersten Wurmkuren durchführen. Junghunde sollen vierteljährlich entwurmt werden. Hündinnen sollten zumindest 6 Wochen nach jeder Läufigkeit, Rüden mindestens einmal jährlich vorsorglich entwurmt werden.


Die wichtigsten Gründe seinen Hund zu entwurmen sind:

Heilung parasitärer Erkrankungen wie Blutarmut usw.
Vorbeugung parasitärer Erkrankungen
Erfüllung hygienischer Anforderungen des Hundebesitzers an sein Haustier
Verbesserung des Leistungsvermögens bei Sport - und Ausstellungshunden
Senkung des Infektionsrisikos für den Menschen
 
                
 
Wir hoffen wir konnten Ihnen einiges erklären, und Ihnen ein wenig Wissen in Gesundheitsfragen vermitteln.
Trotzdem sei nochmals erwähnt, dass es unumgänglich ist sich bei Fragen oder Problemen an einen fachkundlichen Tierarzt zu wenden. Ihr Hund wird es Ihnen danken, und Sie als Besitzer werden lange Freude an Ihrem Familienmitglied und Freund haben

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Die Magendrehung

Der aufgeblähte und/oder mit Futter überladene Magen dreht sich im Uhrzeigersinn um die Speiseröhre herum. Der Verschluss von Speiseröhre und Magenausgang teilweise oder auch völlig ist die Folge. Der Magen wird sozusagen abgeklemmt und durch die Einwirkung der Magensäure auf das Futter entsteht Gas, das den Magen immer mehr aufbläht, da es nicht entweichen kann. Die Milz, die mit dem Magen über eine dünne Gewebeplatte, d. sog. Netz verbunden ist, kann sich übrigens mitdrehen. Jetzt entsteht ein Lebensbedrohlicher Zustand. Besonders häufig sind große Hunderassen betroffen, es kann aber auch bei mittleren und kleinen Hunden auftreten.

Symptome/ Anzeichen:

Plötzliches Aufblähen des Magens - der Hund ist anfänglich sehr unruhig, hat starke Schmerzen, speichelt viel, würgt und versucht erfolglos zu erbrechen - der Bauchumfang nimmt ständig zu, klopft man auf die Bauchwand, hört es sich an wie eine Trommel - der Hund leidet unter Atemnot - es kommt zu einem Kreislaufversagen, der Hund wirkt sehr abgeschlagen und bewegt sich nicht mehr. Sobald Sie den Verdacht haben Ihr Hund könnte eine Magendrehung haben sofort einen Tierarzt anrufen und ihn über Ihren Verdacht der Magendrehung informieren, möglichst schnell einen Tierarzt aufsuchen, es geht um Leben und Tod.

Diagnostik :


Die Verdachts-Diagnose kann durch den Tierarzt oft schon allein durch die klinische Untersuchung gestellt werden und sollte durch ein Röntgenbild bestätigt werden. Typisch ist eine im Röntgenbild zu sehende "Zipfelmütze".


Behandlung :

In den meisten Fällen ist eine Operation notwendig, um den verdrehten Magen wieder in seine richtige Lage zurückzuführen. Zuerst muss der Hund aber stabilisiert werden, d.h. das Gas aus dem aufgeblähten Magen entfernt werden. Entweder wird der Tierarzt mit einer Kanüle das Gas durch die Bauchwand ablassen, oder aber versuchen, eine Magensonde einzuschieben. Sehr wichtig ist auch eine Schocktherapie mittels schnell laufenden Infusionen.
Dann kann der Hund operiert werden.

Die Operation sieht so aus, dass der Magen geleert und in seine normale Lage zurückgelegt wird. Es gibt auch Tierärzte, die den Magen nicht in seiner normal-anatomischen Lage befestigen. Nach der Operation besteht noch für ca. 3 Tage die Gefahr, dass der Hund erneut Herzrhythmusstörungen bekommt, die gegebenenfalls auch noch tödlich sein können.

Ursachen :

Tatsache ist, dass die Ursachen für eine Magendrehung bisher weitgehend unbekannt waren und über die Zuverlässigkeit der Vorbeugemaßnahmen auch keine gesicherten Erkenntnisse zur Verfügung standen. Noch ist nicht genau geklärt, warum die Magendrehung bei bestimmten Hunderassen besonders häufig ist. Solange die Ursachen nicht bis in die Einzelheiten bekannt sind, gibt es keine absolut sichere Methode, eine Magendrehung zu 100 % zu verhindern.
Besonders die Halter großer Hunderassen wissen um das Risiko. Aber vieles scheint noch nicht bewiesen, so rätselt man weiter.
Das Alter spielt eine bedeutende Rolle Hunde die 20 kilo aufwärts wiegen, ältere Hunde und Hündinnen sind weniger betroffen als Rüden.
Vorbeugung: Keine zu reichlichen Mahlzeiten füttern, insbesondere Abends sollte nur eine kleine Menge Futter gegeben werden. Auch Stress spielt offensichtlich eine Rolle. Nach der Fütterung eine Ruhepause von etwa 1-2 Stunden einhalten. Man sollte mehrere kleine Mahlzeiten füttern und nach dem Fressen Bewegung vermeiden, das ist zwar keine Garantie dafür, dass der Hund niemals eine Magendrehung bekommt, aber es ist dann doch etwas unwahrscheinlicher.

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Insektenstiche

Insektenstiche sind sehr schmerzhaft und können überdies sehr gefährlich werden. Erfolgt der Stich im Mund- oder Rachenraum, kann es zu Schwellungen kommen, die die Atmung erschweren oder unmöglich machen. Ferner kann es bei jedem Insektenstich zu schweren, allergischen Reaktionen kommen. Das einzige Insekt, das an der Stichstelle seinen Stachel hinterläßt, ist die Biene.
Die Stichstelle erkennen Sie an den Schmerzen beim Betasten, der Schwellung und der Rötung der Haut, bzw. der Schleimhaut.
Entfernen Sie den Stachel mit einer Pinzette (Vorsicht !, nicht mit den Fingern ! Bohrt sich der Stachel in Ihre Haut, können Giftreste aus der noch anhängenden Giftdrüse in Ihren Finger gelangen ! Kühlung mit Eisbeutel oder feucht - kalten Tüchern. Transport zum Tierarzt.
Sollte der Stich in der Maulhöhle oder dem Rachenraum erfolgt sein, kühlen Sie nur mit Eisbeuteln. Legen Sie dazu den Eisbeutel von unten auf den Kehlgang und den Kehlkopfbereich. Sofortiger Transport zum Tierarzt.

Wenn der Rachenraum zuschwillt, und der Hund keine Luft mehr bekommt, bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig, als abzuwarten. Ist das Tier bewußtlos geworden, oder sollte es sich folgende Maßnahmen gefallen lassen, setzen Sie mit einer Unterstützung der Atmung ein. Dazu müssen Sie eine Mund zu Nase - Beatmung durchführen, allerdings mit der Besonderheit, daß die eingeblasene Luft durch Zusammendrücken des Brustkorbes auch wieder aus der Lunge herausgepreßt werden muß. Sie brauchen aber nach 1 Minute nicht zu unterbrechen, da der Hund sowieso nicht selbständig atmen kann. Schnellstmöglicher Transport zum Tierarzt.!!! Sie müssen nach jedem Insektenstich mit einer allergischen Reaktion rechnen. Es stellen sich Anzeichen eines Schockzustandes ein.

Auch wenn der Stich nicht in der Maulhöhle oder dem Rachenraum erfolgt sein sollte, kann es bei dieser Form des Schocks zum Zuschwellen des Kehlkopfes kommen (gleiche Symptome und ERSTE HILFE - Maßnahmen, wie bei zugeschwollenem Rachenraum).
Sollte Ihnen bekannt sein, daß Ihr Tier eine allergische Reaktion auf Insektenstiche ausbildet, sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt über medikamentöse Maßnahmen, die Sie im Ernstfall selber anwenden können ! ! !

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Bewußtlosigkeit
Bewußtlosigkeit kann durch viele Verletzungen, Vergiftungen und Erkrankungen hervorgerufen werden. Um festzustellen, ob das Tier wirklich bewußtlos ist, müssen Sie es näher untersuchen.

Die Tiere können zusammengebrochen in verschiedenen Stellungen liegen. Versuchen Sie zunächst den Hund in rechte Seitenlage zu bringen. Überprüfen Sie immer zuerst, ob der Hund noch atmet und ob sein Herz noch schlägt.

Atmung:

Ein Heben und Senken des Brustkorbes und / oder des Bauchraumes muß zu sehen sein.
Normalwerte in Ruhe : mindestens 20 Atemzüge / Minute

Herztätigkeit:

Auf der linken Brustseite, 4 - 5 cm hinter dem Ellbogengelenk können Sie die Herzaktionen sehen oder ertasten (2 Finger an dieser Stelle zwischen 2 Rippen legen).

Normalwerte in Ruhe : großer Hund: 80 Schläge/Min.
kleiner Hund und Welpe :80- 120 Schläge/Min.
Werte im Schock beachten !!!

Sind Atem- und Herzfunktion festgestellt:
Kopf strecken
Fang öffnen

Zunge herausziehen - ggf. den Kopf in dieser Position halten.
Öffnen Sie dem Hund die Augen und lassen Sie dann die Lider wieder los. Tupfen Sie mit dem Finger an die Augenlider, ob sie bei Berührung zucken (oberflächige
Bewustlosigkeit). Auch auf Lichteinfall sollten sich die Pupillen verengen. Zwinkert das

Tier nicht, tupfen sie dem Tier auf die Hornhaut. Zwinkert es immer noch nicht ist
die Bewußtlosigkeit sehr tief. Auf Lichteinfall bleiben die Pupillen unverändert, meistens weit.
Sofortiger Transport zum Tierarzt.

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