Bewußtlosigkeit
Bewußtlosigkeit kann durch viele Verletzungen, Vergiftungen und Erkrankungen hervorgerufen werden. Um festzustellen, ob das Tier wirklich bewußtlos ist, müssen Sie es näher untersuchen.

Die Tiere können zusammengebrochen in verschiedenen Stellungen liegen. Versuchen Sie zunächst den Hund in rechte Seitenlage zu bringen. Überprüfen Sie immer zuerst, ob der Hund noch atmet und ob sein Herz noch schlägt.
Atmung:

Ein Heben und Senken des Brustkorbes und / oder des Bauchraumes muß zu sehen sein.
Normalwerte in Ruhe : mindestens 20 Atemzüge / Minute

Herztätigkeit:
Auf der linken Brustseite, 4 - 5 cm hinter dem Ellbogengelenk können Sie die Herzaktionen sehen oder ertasten (2 Finger an dieser Stelle zwischen 2 Rippen legen).

Normalwerte in Ruhe : großer Hund: 80 Schläge/Min.
kleiner Hund und Welpe :80- 120 Schläge/Min.
Werte im Schock beachten !!!

Sind Atem- und Herzfunktion festgestellt:
Kopf strecken
Fang öffnen

Zunge herausziehen - ggf. den Kopf in dieser Position halten.
Öffnen Sie dem Hund die Augen und lassen Sie dann die Lider wieder los. Tupfen Sie mit dem Finger an die Augenlider, ob sie bei Berührung zucken (oberflächige
Bewustlosigkeit). Auch auf Lichteinfall sollten sich die Pupillen verengen. Zwinkert das

Tier nicht, tupfen sie dem Tier auf die Hornhaut. Zwinkert es immer noch nicht ist
die Bewußtlosigkeit sehr tief. Auf Lichteinfall bleiben die Pupillen unverändert, meistens weit.
Sofortiger Transport zum Tierarzt.

Quelle: http://www.hunde-in-not-hanau.de.ms/